Ausblick von Gruyères

Alles angefangen hat mit einem Erlebnisgutschein. Diesen einzulösen konnte ich in der ganzen Schweiz und somit wollte ich natürlich mal etwas Neues entdecken. Und da bot sich die Region La Gruyère perfekt an. Denn die Wanderungen um die Gastlosen und auf den Moléson standen schon lange auf meiner Liste sowie auch das Städtchen Gruyères, welche ich nur vom Hörensagen kenne. Und so ging es an einem schönen Wochenende los Richtung Gruyères und ich wurde nicht enttäuscht.

Ausblick von Gruyères

Rund um die Gastlosen

Spektakuläre Landschaft mit sich stets veränderter Sicht entweder auf die Gastlosen, ins Saanenland oder ins Simmental.

  • Start/Ende: Parkplatz Chli Sattel (erreichbar mit dem Auto von Jaun aus). Mit dem ÖV empfiehlt es sich via Gastlosen-Express zu starten – allerdings fährt dieser nicht jeden Tag.
  • Via: Soldatenhaus – Wolfs Ort – Grat – Musersbergli
  • Wanderzeit: ca. 4h
  • Höhendifferenz: 697m hoch und runter
  • Belag: anfangs Kiesweg, nachher schöne Wald- und Wiesenwege
  • Schweisstropfen:  tropfen Arniseetropfen Arniseetropfen Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arnisee
    Oft ist der Weg ohne Schatten, weshalb einem der Schweiss ziemlich hinunterläuft. Ansonsten ist die Wanderung nicht zu anstrengend, ausser der Aufstieg zum Wolfs Ort, welcher es in sich hat.
  • Angsttropfen: tropfen Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arnisee
    eigentlich nichts zu befürchten, solange der Weg nicht zu nass ist.
  • Empfehlungen:
    viele Stopps  einlegen, um die Blumenpracht und natürlich die Felsformationen der Gastlosen bewundern zu können.
  • Ausrüstung: gute Wanderschuhe
  • Wandervolk: man trifft sich immer wieder auf der Umrundung, deshalb sollte man stets freundlich sein zu den Mitwanderer;)
  • Fauna: viele Kühe und theoretisch einige Murmeltiere und Gämse
  • Flora: extrem vielfältige Blumenwiesen. Wo sonst reihen sich Alpenrosen neben Enzianen an? Sonst kann ich als Pflänzchen-Banause leider nicht mehr Blumen aufzählen …
  • Highlights: die stets sich ändernde Perspektive auf die schöne Sandstein-Formation der Gastlosen. Und am Anfang der Wanderung kann man für einige Minuten einen Blick auf das imposante Grossmutterloch (Spalt in der Wand) erhaschen.
  • Einkehren: das Soldatenhaus sowie das Restaurant beim Grat haben wir ausgiebig getestet und ich empfehle gleich bei beiden einzukehren.
  • Weitere Infos: hikr.ch; myswitzerland.com
Gastlosen

Wanderung auf den Moléson

Ein paar Höhenmeter bis zum prächtigen Panorama.

  • Start: Parkplatz bei der Bergstation Moléson Village (1100m.ü.M). Zurück gemütlich via Gondel und Standseilbahn
  • Via: Plan Francey (1.10h) – Petit Gros – Grand Gros (30min) – Tremetta (2.35h) – via Grat zum Moléson (1h)
  • Wanderzeit: offiziell 4.15h (es gibt auch kürzere Routen hoch, aber die Gratwanderung via Trematta kann ich sehr empfehlen)
  • Höhendifferenz: 997m
  • Belag: Bis zur Mittelstation Kiesstrasse, nachher Kieswege, ca. 20min Teerstrasse und abschliessend schöner Glattweg
  • Schweisstropfen:  tropfen Arniseetropfen Arniseetropfen Arniseetropfen Arniseetropfen grau Arnisee
    Die Wanderung inkl. der fast 1000 Höhenmeter hat es in sich
  • Angsttropfen: tropfen Arniseetropfen Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arnisee
    Abgesehen von einer Mutterkuh-Weide Durchquerung ist die Wanderung nicht gefährlich
  • Ausrüstung: Hohe Wanderschuhe sind empfehlenswert
  • Fauna: Murmeltiere gehört
  • Flora: sehr bunte Blumenwiesen
  • Highlights: oben auf dem Moléson nach Moléson Village hinunter zu schauen und bisschen stolz darauf zu sein.
  • Einkehren: unterwegs hat es kleinere Alphütten, bei welchen man notfalls sicher auch sich verpflegen kann. Und sonst kann man oben feine Rösti essen.
  • Weitere Infos: Fribourg Region
Blumenmeer

Mittelalterliches Städtchen Gruyères.

Um obige Wanderungen an einem Wochenende zu schaffen, bietet sich natürlich eine Übernachtung (via mydays.ch) im schönen Städtchen Gruyère optimal an. Alternativ könnte man auch den Camping am Lac de Gruyère empfehlen, doch wenn man Gruyères selbst noch nie gesehen hat, lohnt sich hier unbedingt ein Abstecher. Und: natürlich muss man fast ein Fondue aus der Region machen, am besten selber eines kaufen, sich ein idyllisches Plätzchen aussuchen und outdoor Käse schmelzen und den Sonnenuntergang bestaunen.

Weitere Impressionen

Gastlosen

Moléson

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