Mit den Schneeschuhen hoch zum Chasseral pünktlich zum Sonnenaufgang!

Für all diejenigen, welche den Winter sowieso schon lieben oder solche wie ich, welche  sich jedes Jahr neu anfreunden müssen damit.

  • Start/Ende: Parkplatz beim Skilift Nods im Berner Jura. Die Anfahrt ist sicher am Einfachsten mit dem eigenen Auto, es hat jedoch auch schon früh morgens Postautoverbindungen nach Nods école.
  • Via: zuerst die Skipiste hoch, dann via sichtbarem Wanderweg auf die Kuppe, auf welcher der klobige Sendeturm des Chasserals sowie das Hotel Chasseral sichtbar werden. Anfangs bräuchte man noch nicht zwingend Schneeschuhe, jedoch spätestens wenn man aus dem Wald ins offene Gelände kommt, würde es ohne Schneeschuhe keinen Spass mehr machen! Hinunter gingen wir den gleichen Weg, bei Anreise mit dem Öffentlichen Verkehr würde ich aber noch den Grat des Chasserals ablaufen bis nach Prés d’Orvin.
  • Wanderzeit: ca. 2.5h (hoch ca. 1.5h)
  • Höhendifferenz: von Nods 885 m.ü.M. hoch zum Hotel Chasseral mit 1548 m.ü.M.
  • Schweisstropfen:  tropfen Arniseetropfen Arniseetropfen Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arnisee
    Je nachdem, wie pünktlich man oben sein will für den Sonnenaufgang kann man es gemütlich oder eben nicht gemütlich nehmen.  Da aber die Höhenmeter von Nods aus überschaubar sind, ist der Aufstieg für jedermann machbar.
  • Angsttropfen: tropfen Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arnisee
    Wenn genügend Schnee liegt, ist es trotz der Dunkelheit recht hell für den Aufstieg auf den Chasseral. Ab und zu hört man ein Tierlaut aus dem Wald, was aber eher zur idyllischen Stimmung passt.
  • Empfehlungen:
    nicht querfeldein im Wald laufen, damit die Tiere auch etwas von der Ruhe haben.
    – anstatt mit den Schneeschuhen mit Tourenskis hoch und runterfahren oder dann das Snowboard anschnallen. Denn eine Abfahrt durch den Pulverschnee reizt einem sehr, wenn man oben steht.
  • Ausrüstung: bei unserem Aufstieg waren es schön kühle -15 Grad. Deshalb unbedingt warme Ausrüstung einpacken. Dies aber eher fürs Umziehen auf dem Gipfel, denn beim Hochlaufen kommt man sowieso sehr ins Schwitzen. Sobald man oben im offenen Gelände läuft, bläst ein sehr starker und kalter Wind, vom dem her sollte man dort parat sein, noch ein paar Schichten mehr anzuziehen. Zwingend sind sicher: gute Schneeschuhe (wenn möglich mit Steighilfe, bsp. kann ich meine neuen Tubbs sehr empfehlen), Gamaschen, Kappe und Handschuhe.
  • Wandervolk: wir waren die Ersten 🙂 Spätestens aber nach Sonnenaufgang beginnt ein regelrechter Massenauflauf an Tourenskifahrer und weiterer Schneeschuhgänger.
  • Fauna: ab und zu hört man einen Vogel
  • Flora: alles wunderbar in weiss gezuckert
  • Highlights: die Lichtverhältnisse beim Sonnenaufgang und das Alpen-Panorama auf der höchsten Berner Jura Erhebung sind einfach unglaublich schön. Da musste sogar ich zugeben, dass der Winter sehr schön sein kann! Zudem geniesst man eine solche Ruhe, dass man gar nicht mehr hinunter in die Stadt möchte.
  • Einkehren: immer wieder ist das (so mässig gemütliche) Hotel Chasseral die Rettung (vor der Kälte oder dem Hunger).
  • Weitere Infos: Naturpark Chasseral

Impressionen

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