Wochenende im Urnerland: Bergsee-Juwel Seewlisee mit Übernachtung auf der Seewlialp.

  • Start: Posthaltestelle Silenen Dägerlohn. Anschliessend mit der bisschen abenteuerlichen Seilbahn hoch zur Bergstation Chilcherberge
  • Ende: Bergstation Sittlisalp, wo es gemütlich hinunter mit der Luftseilbahn nach Unterschächen geht. Anschliessend ein Fussmarsch bis zur Busstation Unterschächen in ca. 30 Min – oder man hat das Glück wie wir eine Mitfahrgelegenheit zu erhalten
  • Via: Chilcherberge 1159 m – Seewli 2028 m (16) – Seewligrat 2245 m – Griessalp – Sittlisalp 1636 m
    Wir haben die Wanderung in zwei Tagen gemacht, so bleibt genug Zeit den wunderschönen Seewlisee zu bestaunen. Der zweite Tag wanderten wir von der Seewlialp zur Sittlisalp im Nebel, deshalb kann ich hinsichtlich Panorama leider nichts zum zweiten Teil sagen – aber ich bin mir sicher, es wäre auch wunderschön!
  • Zeit: ca. 5h. Davon ca. 2.5 h für den Aufstieg von der Bergstation Chilcherberge zum Seewlisee und 2.45 h hinunter zur Sittlisalp
  • Höhendifferenz: Aufstieg 1160 m und Abstieg 702 m
  • Kilometer: 11,8 km
  • Belag: Pfad 9,9 km und Weg 1,9 km
  • Wandervolk: fast keine Wanderer angetroffen. Am Seewlisee hat es dafür umso mehr Angler
  • Tiervolk: auf der Seewlialp hatten wir das Glück eines Ortskundigem, welcher uns Steinböcke und Gämse auf den Feldstecher zauberte. Von der Nähe aus war uns leider der Nebel im Weg: wir hörten gleich neben uns (vermutlich) Steinböcke, aber aufgrund des dichten Nebels wurde uns der Anblick verwehrt. Die zahlreichen Murmerltiere hielten leider Sommerpause, dafür hatten wir viele Salamander bestaunt im Anstieg auf den Seewligrat.
  • Pflanzenvolk: wunderbare Alpenblumen-Wiesen – auch im Nebel und Nässe eine Pracht
  • Highlights: ganz klar der Seewlisee, welche nicht zu Unrecht die Karibik des Urnerlands genannt wird. Ein Bad im erfrischenden See und schon sind die Strapazen des Aufstiegs vergessen. Zudem die Kulisse mit der Nordwand der Grossen Windgällen. Und natürlich die Übernachtunsgelegenheit der Seewlialp, welche eine grandiose Aussicht bietet mit sehr sympathischer Urnerischer-Gastfreundlichkeit
  • Einkehren: Seewlialp oder Sittlisalp. Picknick am Seewlisee bietet sich aber natürlich sehr an
  • Übernachten: Sehr sympathische Seewlialp:
    Gemütlicher Massenschlag mit 20 Betten (wir waren jedoch alleine und der grosse Ansturm ist wohl glücklicherweise auch nicht zu erwarten). Sehr einfache Alp mit erfrischendem Brunnen zum Waschen. Richtiges WC und Bettdecke vorhanden und auf Voranmeldung darf man von einer Halbpension profitieren (super Älplermakronen)
  • Weitere Informationen: seewli.ch
  • Weitere Wanderungen in der Region: Arnisee

Auf der Tropfen-Skala

  • Schweisstropfen: 3 von 5. Schöner aber sehr steiler Aufstieg von den Chilcherbergen. Die meisten Höhenmeter legt man im Wald zurück, von dem her ist im Sommer der Ausftieg trotzdem gut machbar
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  • Angsttropfen: 2 von 5. Die Seilbahn Chilcherberge sieht auf den ersten Blick bisschen riskant aus. Einmal platziert fährt sie aber sehr ruhig hoch und so muss man keine Angsttropfen vergiessen – gemäss Einheimischen wird aber gemunkelt, dass es die Fahrt hinunter aber in sich hat;) Sonst ist die Wanderung meist harmlos und wie wir bemerkt haben auch im Nebel und Nässe sehr gut machbar. Allerdings sollte man schon auf dem Weg bleiben, der Abgrund ist ab und zu schon sehr nah.
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Details

volle Distanz: 12.11 km
Maximale Höhe: 2245 m
Minimale Höhe: 1150 m
Gesamtanstieg: 1289 m
Gesamtabstieg: -823 m
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Impressionen

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