Der Oeschinensee als Geheimtipp?

Klar einverstanden, der Oeschinensee oberhalb von Kandersteg gilt (leider) definitiv nicht mehr als Geheimtipp. Doch wer den wunderschönen und immer wieder aufs Neue faszinierenden Bergsee mal fast für sich haben will, dem sei empfohlen den See im November zu erwandern. Denn die Bahn ist dann in Revision, die Restaurants geschlossen und so geniesst man eine ungewohnte Ruhe auf 1’578 Meter Höhe auf den türkisfarbenen Oeschinensee.

  • Start und Ende: Bahnhof Kandersteg
  • Via: Viele Wege führen hoch zum See. Doch im November sei empfohlen den Weg am Sonnenhang (unter der Bahn) zu nehmen, da der offiziellere Weg im eisig rutschigen Schattenhang erfolgt.
  • Zeit: ca. 3 bis 3.5 hin und zurück
  • Höhendifferenz: 669 m
  • Kilometer: 10.5 km
  • Belag: Pfad 5,1 km; Weg 3,8 km; Straße 0,8 km; Asphalt 0,4 km
  • Wandervolk: Beim Hochwandern waren wir mutterseelenallein, was fast schon ein wenig unheimlich war – „Hallo, ist da jemand?“ ruften wir zwischendurch aus Neugier. Denn normalerweise herrscht am Oeschinensee reges Treiben. Doch heute hatten nur ein paar Touristen den Weg hoch und runter in Angriff genommen.
  • Tiervolk: Ein paar verwunderte Schafe kreuzten den Wanderweg, ansonsten scheint auch bei der Faune eher Ruhe eingekehrt zu haben.
  • Pflanzenvolk: Leider ein wenig zu wenige farbige Herbstbäume für meinen Geschmack
  • Tipp: Kandersteg und besonders der Oeschinensee hat im Spätherbst definitiv nicht mehr viel Sonnenschein aufgrund der hohen Berge. Es sei empfohlen ca. um halb 12 anzureisen, so kann man noch ca. 1h Sonnenschein geniessen (falls per se vorhanden natürlich;)
  • Highlights: Ganz klar der Oeschinensee, welchen man im November bei spannenden Schattenspielen erleben darf – die Sonne verschwindet imme rmal wieder kurz hinter den Bergen, was schöne Schatten generiert.
  • Einkehren: keine Beiz offen im November!
  • Weitere Infos: oeschinensee.ch
  • Weitere Wanderungen in der Region: Oeschinensee im Sommer

Auf der Tropfen-Skala

  • Schweisstropfen: 2 von 5. Der Aufstieg kommt mir jedes Mal anstrengender vor als in der Erinnerung. Was auch kein Wunder ist, legt man doch ein paar Höhenmeter zurück.
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  • Angsttropfen: 1 von 5. Die grösste Gefahr ging aus, also wir vom Bahnhof Richtung Wanderweg liefen. Die Strasse war extrem rutschig/eisig von der kalten Nacht …
    tropfen Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arniseetropfen grau Arnisee

Details

volle Distanz: 10.69 km
Maximale Höhe: 1687 m
Minimale Höhe: 1170 m
Gesamtanstieg: 725 m
Gesamtabstieg: -725 m
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Impressionen

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